Wir feiern 125 Jahre VBU

Shownotes

Geschäftsführer Michael Schwunk und Öffentlichkeitsreferentin Célina Herzog geben einen kleinen Einblick in das diesjährige Jubiläum der VBU. 125 Jahre Arbeitgeberverband werden am 7. Oktober gebührend in der Historischen Stadthalle Wuppertal gefeiert. Wie kam es zur Gründung des Verbandes 1900, was sind die neuesten Projekte der VBU, und auf was können sich unsere Gäste bei der Jubiläumsfeier freuen? Ein kleiner Rück-, Aus- und Einblick!

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00:00:09:

00:00:27: Hallo und herzlich willkommen zu unserem neuen Podcast.

00:00:30: Ich bin Zina Herzog, ich bin für die Öffentlichkeitsarbeit bei der VBU verantwortlich und ich sitze hier mit Herrn Schwung, Geschäftsführer und auch Bald, Sprecher der Geschäftsführung.

00:00:39: Und wir möchten ein bisschen über unser Jubiläum sprechen, denn am achten März diesen Jahres vor hundertfünfundzwanzig Jahren wurde die VBU damals Fabi gegründet.

00:00:49: Jetzt haben wir noch fünf Tage Herr Schwung, dann steht der große Tag bevor.

00:00:52: Wir fallen unser Jubiläum ganz groß.

00:00:54: In der Stadt hat dazu kommen wir aber später.

00:00:56: Wir sollten vielleicht einmal einen kleinen Rückblick starten und zwar in die Historie.

00:01:01: Was ist, was ist noch passiert?

00:01:03: Was gab es für Gründe und auch Bedürfnisse, dass ein Arbeitgeberverband gegründet worden ist?

00:01:09: Ja, große Wuppertaler Unternehmer haben im Jahre nineteenhundert erkannt, dass man die Probleme eigentlich nur gemeinschaftlich lösen kann.

00:01:19: Es waren sehr stürmische Zeiten, es bildeten sich große Gewerkschaften, die immer höhere Forderungen stellten und dann haben die Unternehmen entschlossen.

00:01:29: Wir können uns nur gemeinschaftlich, solidarisch dem entgegen stellen, indem wir einen gemeinsamen Verband gründen.

00:01:36: Die Gewerkschaften damals wurden immer lauter, die Forderungen wurden immer stärker und die Unternehmer waren unter immer mehr Druck.

00:01:44: Ja, und deswegen haben sie gesagt, es ist besser, wenn wir allgemeine Absprachen treffen untereinander, wenn es uns gelingt, in einem Verband die Endgeldbedingungen für die Arbeitnehmer einheitlich zu regeln, damit nicht so ein großes Durcheinander ist.

00:02:00: Und das war wichtig in dieser industriellen Zeit des neunzehnten Jahrhunderts.

00:02:04: Was wurde damals so gefordert?

00:02:05: Fällt Ihnen da gerade was ein?

00:02:06: Die große

00:02:07: Forderung war die Sechsten Einführungen der Sechsten Fünfzig Stundenwoche.

00:02:11: Die Arbeitnehmer wollten Samstags früher schl- machen.

00:02:15: Aber auch damals war natürlich schon dieser internationale Konkurrenzkampf wichtig und man musste schauen, welche Bedingungen herrschten in anderen Regionen und Ländern, mit denen man konkurrierte.

00:02:25: Und

00:02:28: dann unter den Nationalsozialisten zur Auflösung von Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden.

00:02:33: Zum Liquidatio wurde damals Wilhelm Vorwerk anannt.

00:02:36: Warum ist das für uns interessant heutzutage?

00:02:38: Also auch dort zeigten die Unternehmer Courage.

00:02:42: Sie benannten ein Liquidator, nämlich Herrn Willem Vorwerk, und dieser hatte das Ziel, das Vermögen des Farbis zu retten.

00:02:52: Der Arbeitgeberverband eben nicht sich dem Wunsch der Forderung der Nazis entziehen konnte, sich aufzulösen und in der deutschen Arbeitsfront aufzugeben.

00:03:03: Es war ein trauriger Zeitpunkt, aber sie retteten das Vermögen, indem sie dieses an eine soziale Weiterbildungseinrichtung transferierten und so den Nazis entzogen.

00:03:16: Es wurden noch bis zum Ende des Krieges Rechtschreitigkeiten geführt, aber ohne Erfolg.

00:03:21: Die Wuppertaler, Unternehmer dachten schon an die Zeit nach den Nazis und zeigten so Courage.

00:03:27: Über die Jahrzehnte und vor allem auch nach der Wiedergründung gab es zahlreiche Fusionen, ob in der Textil, Metall oder Papierindustrie, in der Lederindustrie.

00:03:35: Was waren die entscheidenden Meinstellungen auf diesem Weg Ihrer Meinung nach?

00:03:38: Die letzte Fusion war ja erst, zwanzig, vierundzwanzig.

00:03:42: Ja, das war der große letzte Schritt, in dem der Bergische Arbeitgeberverband der Metallindustrie gegründet wurde, aus dem Arbeitgeberverband von Wuppertal und Niederberg und Solingen zusammen.

00:03:52: Aber auch dazwischen gab es immer große Malensteine.

00:03:56: Die Schlüsselregion ist beispielsweise, ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... sich Teil der VBU wurde.

00:04:14: Es war immer wieder dieses gleiche Ziel, dieses gleiche Interesse, Teil einer großen Verbandsgemeinschaft zu werden.

00:04:20: Wie hat sich der Verband denn von den anfängen bis zu heutigen VBU entwickelt?

00:04:24: Also was ist gleich geblieben, was hat sich geändert?

00:04:27: Wir sehen die Bedürfnisse aus, wo ist die Nachfrage am höchsten?

00:04:31: Wir waren von Anfang an immer ein Dienstleister für Personal, für Personaldienstleistungen.

00:04:37: Und insofern stand die Beratung im Arbeitsrecht natürlich im Vordergrund.

00:04:42: Aber in der Gegenwart zeigt sich, dass viele andere Aufgabenstellungen notwendig und erforderlich geworden sind.

00:04:50: Und gerade die VBU hat dies immer wieder gemacht im Laufe ihrer Geschichte und in der Entwicklung.

00:04:57: Hinzu kommt heute viele Angebote der Fachkräftesicherung.

00:05:00: Weil Mitarbeiter zu finden, Auszubildende zu finden, ist eine große Schwierigkeit für die Unternehmen und deshalb unterstützen wir sie dabei.

00:05:09: Auch ein großes Schulungsprogramm, Weiterbildungsmaßnahmen sind großer Teil unseres Leistungsangebotes und wir stellen uns auch immer wieder neuen Aufgaben wie zum Beispiel jetzt der KI oder der Digitalisierung und unterstützen unsere Mitgliedsfirma bei der dessen Umsetzung.

00:05:28: Und wenn wir jetzt mal in die Zukunft blicken, was für neue Projekte gehen Sie gerade an von Kindergärten über den geplanten Bildungskampus?

00:05:36: Können Sie uns darüber was erzählen?

00:05:38: Ja, der Berggespielungskampus ist ein ganz großes Projekt hier in Wuppertal und auch darüber hinaus, weil wir mich hier zusammen mit der IHK eine Einrichtung schaffen wollen, die die berufliche Ausbildung und die berufliche Fortbildung stärkt und stützt.

00:05:56: Das hat die VBO schon gemacht mit der Textilakademie in München-Gladbach.

00:06:01: Nun wollen wir hier einen bergischen Bildungskampus mit zahlreichen Angeboten und Anbietern schaffen.

00:06:07: Und das Tolle an diesem Projekt ist, das ist auf der neuen Grünen Wiese, auf dem Schäfler-Gelände entsteht, Vifopratal.

00:06:14: Und wir hier die ganzen Anbieter und Interessenten zusammenführen können.

00:06:21: Und wir haben schon den sehr interessanten Workshop durchgeführt und haben die metallausbildenden Betriebe in Wuppertal gefragt, was sie sich wünschen, um hier einen modernen, tollen Ausbildungskampus zu schaffen.

00:06:34: bei dem die Auszubildenden dann auch am Ende gerne hingehen und sich fortbilden lassen.

00:06:39: Wenn wir jetzt zu unserer Jubiläumsfeier kommen, ich habe es gerade schon gesagt, noch fünf Tage, dann ist es schon so weit.

00:06:43: Sind Sie schon nervös, Herr Schwung?

00:06:45: Ich freue mich auf eine wirklich tolle Feier- und Veranstaltung.

00:06:49: Die findet ihr an der historischen Stadthalle Wuppertal statt.

00:06:52: Warum?

00:06:52: Erstens ist es neben der Schwöhebahn das Wahrzeichen von Wuppertal und wirklich einfach eine tolle Location.

00:06:57: Weil sie auch hundertundzwanzig Jahre geworden ist, nämlich genau in dem gleichen Jahr haben die Unternehmer gesagt, als sie eben den Verband gründeten, wir brauchen auch einen Ort, in dem wir uns gerne für Veranstaltungen treffen und haben die historische Stadthalle in Wuppertal gebaut.

00:07:14: Genau, und der ganze Abend steht hier unter dem Motto, früher versus heute, damals und heute.

00:07:20: Neben den Gästen und auch dem Programm freue ich mich besonders auf das Museum.

00:07:24: Wir haben durch die Mittelsfirmen der VBU wirklich eine Vielzahl historischer Exponate, alter Dokumente und Objekte und vor allem super, super tolle Fotos bekommen und gesammelt und werden diese ausstellen.

00:07:35: Das heißt im Foyer.

00:07:37: kann man, bevor es richtig losgeht, sich die Ausstellung angucken.

00:07:40: Man kann da einmal durchgehen, sich ein bisschen in die Zeit zurückversetzen lassen.

00:07:44: Und ja, ich glaube, das wird wirklich super.

00:07:46: Da sind tolle Sachen zusammengekommen.

00:07:48: An der Stelle nochmal ein großes Dankeschön an alle, die uns da unterstützt haben.

00:07:52: Außerdem haben wir noch eine Tombola geplant, Herr Schwung.

00:07:55: Ja, das hat mich besonders gefreut, weil wir tausend Sachspenden von unserer Mitgliedsfirmen bekommen haben.

00:08:02: Wesen die Produkte unserer Mitgliedsfirma, die hier produziert werden, Und diese Produkte können dann die Mitglieder im Rahmen einer Tombola gewinnen.

00:08:11: Jedes zweite Los gewinnt eine tolle Gelegenheit auch für welchen Zweck.

00:08:15: Genau, wir möchten gerne spenden, den Gewinn der Tombola sozusagen und zwar einmal an die Junior Uni, eine tolle Einrichtung hier in Wuppertal, die wir seit Anfang auch unterstützen.

00:08:25: Und dann möchten wir auch einen Teil an das Kinderhoss Beats in Kronenberg spenden.

00:08:31: Ja, also wirklich eine tolle Sache und ich freue mich auf ein wirklich tolles Programm durch den gesamten Abend.

00:08:37: Wir haben eine Liveband, ein Improvisationstheater, wir haben auch eine Tanzgruppe, die uns durch die Jahrzehnte führt.

00:08:45: Also insgesamt ein toller Rahmen und eine tolle Feier und ich freue mich wirklich mit knapp fünfhundert Gästen in der Stadthalle dieses tolle Fest.

00:08:55: dieses tolle Jubiläum feiern zu können.

00:08:57: Wenn Sie jetzt die hundertfünfundzwanzig Jahre vor BU in einem Satz zusammenfassen müssen, was würden Sie da sagen?

00:09:02: Ja, wir haben immer als Wuppertaler in der großen Gemeinschaft auf die Solidarität gesetzt, weil man gemeinsam stärker ist, weil man gemeinsam mit Optimismus die Probleme und die Aufgabenstellung besser lösen kann.

00:09:18: Und was wünschen Sie sich für die nächsten hundertfünfundzwanzig Jahre?

00:09:21: Was ich mir wünsche, ist, dass es auch weitere hundert und zwanzig Jahre VBU gibt, dass wir uns den neuen Herausforderungen immer wieder stellen und sie gemeinsam mit unseren Mitgliedern meistern.

00:09:33: Dafür geben wir alles und freuen uns auf eine schöne Jubiläumsfeier.

00:09:37: Vielen Dank, Herr Schwunk.

00:09:38: Vielen Dank, Feuerzog.

00:09:39: Danke.

00:09:40: Tschüss.

00:09:42: Sie sind neugierig geworden und möchten mehr über die Leistungen der VBU erfahren?

00:09:46: Dann besuchen Sie uns einfach auf www.vbu-net.de.

00:09:53: Hier finden Sie alle Informationen zu unseren umfangreichen Angeboten und die richtigen Ansprechpartner für

00:09:58: Sie.

00:09:59: Vielen Dank

00:10:00: fürs Zuhören

00:10:00: und bis

00:10:01: zur nächsten Folge.