Zwischen Bürokratie und Wettbewerbsfähigkeit – Wie bleibt NRW ein starker Wirtschaftsstandort?
Shownotes
Die wirtschaftliche Lage bleibt schwierig. Das spüren auch die Unternehmen in Nordrhein-Westfalen und im Bergischen Land. Wie blicken die Betriebe derzeit auf die Entwicklung? Was macht ihnen besonders zu schaffen und wo braucht es Veränderungen, damit der Standort wettbewerbsfähig bleibt? In dieser Folge ist Johannes Pöttering zu Gast. Als Geschäftsführer von unternehmer nrw und des Verbands der Metall- und Elektro-Industrie Nordrhein-Westfalen steht er im engen Austausch mit den Unternehmen und kennt ihre aktuellen Themen und Sorgen. Wir sprechen über die wirtschaftliche Lage in NRW, die Tarifrunde 2026 und die Frage, was Verbände heute für Unternehmen leisten können. Auch das Bergische Land spielt eine Rolle. Was macht die Region als Wirtschaftsstandort aus? Welche Bedeutung haben persönliche Kontakte und Netzwerke gerade in schwierigen Zeiten? Und was muss passieren, damit Nordrhein-Westfalen auch in Zukunft ein guter Standort für Unternehmen bleibt?
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00:00:09: VBU to Go, der Podcast für Arbeitgeber.
00:00:16: Einfach erklärt!
00:00:17: Der Podcast der VBU geht spannenden Themen aus Arbeitsrecht, Personalmanagement und Arbeitswirtschaft auf den Grund.
00:00:26: Herzlich willkommen zu unserer neuen Folge unseres Podcasts.
00:00:30: Heute ist Johannes Pötteringt zu Gast.
00:00:32: Er ist der twenty-zwanzig Geschäftsführer der Landesvereinigung der Unternehmerverbände in Nordrhein-Westfalen unser Zwei-Tausend-Zweinzwanzig Geschäftsführer des Verbandes, der Metall und Elektronistrie in Nordrhein-Westfalen.
00:00:46: Damit kennt er die Herausforderungen der Unternehmen ebenso wie die Bedeutung von Interessenvertretung, Austausch und Stattennetzwerken.
00:00:54: Wir freuen uns einen solchen kompetenten Gesprächspartner zu haben.
00:00:57: herzlich willkommen lieber Johannes.
00:01:00: Hallo Michael vielen Dank für die
00:01:01: Einladung.
00:01:03: Die wirtschaftliche Lage Nordrhein-Westfalen ist herausfordernd.
00:01:07: Johannes, du hast durch deine Arbeit bei Unternehmer NRW einen sehr breiten Blick auf die gesamte Wirtschaft der Nordrheimwestfalen.
00:01:15: Wie würdest Du die aktuelle Stimmung in den Unternehmen beschreiben?
00:01:20: Ja, die Wirtschaftslage ist natürlich außerordentlich ernst.
00:01:23: Ich glaube das spüren wir alle und hören wir jeden Tag auch in den Nachrichten.
00:01:27: aber wenn man im direkten Kontakt mit dem Unternehmen ganz intensiv, dass die längste Wirtschaftskrise seit Bestehen der Bundesrepublik ganz deutliche Spuren in den Unternehmen hinterlässt und das das auf die Stimmung der Unternehmerinnen und Unternehmer schlägt.
00:01:48: Und auch der Beschäftigten, das ist natürlich ganz klar.
00:01:51: Wenn man sich vor Augen führt, dass wir heute zwanzig Prozent in der Industrieproduktion unter dem Niveau von Im Moment, im ersten Halbjahr dieses Jahres jeden Monat viertausend Industriearbeitsplätze in Nordrhein-Westfalen.
00:02:12: Und das merken wir an allen Ecken und Enden.
00:02:15: Das kostet Wohlstand, das kostet Kaufkraft.
00:02:18: Das wirkt sich dann auch im Dienstleistungsbereich im Handwerk aus weil die Leute einfach vor Ort weniger Geld haben zum Ausgeben.
00:02:25: Und dass sieht unsere Wirtschaft als Ganzes nach unten.
00:02:32: Krisen kommen natürlich von außen, aber wir sind nahezu das einzige Land was gar nicht wächst im Moment und das ist dann natürlich Haus gemacht.
00:02:44: Wir sehen eine strukturelle Wettbewerbsfähigkeitskrise als Standort Deutschland und da sind die Unternehmen zunehmend ungeduldig weil sie jetzt endlich erwarten dass das was in Berlin und anderswo angekündigt wird auch umgesetzt wird.
00:03:00: Und diese Erwartung der Unternehmen spüre ich sehr deutlich.
00:03:04: Auf der anderen Seite muss man auch sagen, es ist wirklich beeindruckt wenn man jeden Tag mit Unternehmerinnen und Unternehmens zusammenkommt zu sehen wie sie dann doch allen Widerigkeiten trotzen und jenseits allem dann doch immer wieder mit Tatkraft und Zuversicht versuchen den Laden am Laufen zu halten.
00:03:24: und das vielleicht abschließend zur Frage.
00:03:27: Das sollte uns allen vor Augen führen, dass es die Unternehmerinnen und Unternehmer in diesem Land ganz wesentlich sind.
00:03:34: Die dazu beitragen, dass unser
00:03:36: Land
00:03:37: hier weiterläuft und auch das wir uns in dieser schwierigen Situation trotz der schlechten Zahlen, die wir haben immer noch so
00:03:46: behaupten Du bist die Stimme der Wirtschaft und hast einen guten Blick drauf.
00:03:52: Was glaubst du, was die Unternehmen besonders beschäftigt?
00:03:55: Oder wo drückt der Schuh besonders stark?
00:03:58: Ja es ist eine Mischung von Belastungen, die sich in den letzten Jahren aufgetürmt haben.
00:04:03: Wenn wir in unseren zahlreichen Befragungen, wie wir natürlich auch bei unserem
00:04:06: Unternehmen machen sind die Top
00:04:08: drei Dinge eigentlich immer die gleichen.
00:04:11: Es ist das Thema Bürokratie, Energiekosten Und sind die Arbeitskosten So diese drei Dinger die sich natürlich aus vielem jeweils zusammensetzen.
00:04:22: Das ist das, was uns belastet und was uns auch im internationalen Wettbewerb gerade ein schwerer Rucksack ist.
00:04:31: so da müssen wir ran hilft alles nichts.
00:04:35: Wir sehen wie schwer die politischen Debatten sind aber ich bin fest davon überzeugt Wir müssen jetzt in den nächsten Wochen und Monaten hier politisch den Knoten durchschlagen, um endlich die Trennwände zu schaffen.
00:04:48: Denn das ist auch klar... Jetzt hört man immer wieder mal in der Nachricht nahe.
00:04:51: Es geht leicht bergauf.
00:04:53: Das Minivachstum was wir da gerade sehen ist erstens hauptsächlich vom Staat Schulden finanziert und zweitens ist es so wenig dass das lange nicht ausreicht um wieder nachhaltigen Aufschwung hier am Standort für uns zu
00:05:04: bringen.
00:05:05: Jetzt haben wir ja nächstes Jahr im April hier Landtagsfall Und du bist ja auch die Stimme der Unternehmer für Nordrhein-Westfalen.
00:05:14: Welche Forderungen hast Du denn an die zukünftige Landesregierung, an die Landespolitik?
00:05:20: Also uns allen ist klar dass die großen industriepolitischen und schon gar die weltpolitischen Fragen in Brüssel und Berlin in erster Linie erledigt werden müssen Und viel, was wir im Moment zum Thema Wettbewerbsfähigkeit diskutieren findet auch tatsächlich in Brüssel und Berlin statt.
00:05:41: Aber nichtsdestotrotz die Bedeutung von Landespolitik wird häufig unterschätzt.
00:05:48: Auch das Land kann Vieles tun.
00:05:52: Ein klassischer Bereich wo das Land handeln kann ist die Bildungspolitik Da wieder stärker nicht auf ideologische Projekte zu setzen, sondern wirklich wieder Qualität in den Vordergrund zurück.
00:06:06: Das ist in den letzten Jahren, ist man damit auch endlich wieder angefangen das Lesen schreiben rechnen Grundqualifikation, dass das wieder gestärkt wird und der Weg muss noch viel entschlossen weitergehen.
00:06:17: Zweiter Punkt ist natürlich das ganze Thema Infrastruktur.
00:06:21: Natürlich gucken wir da teilweise auch verzweifelt auf den Bund, dass im Bund Sondervermögen entwickelt wird und im allgemeinen Haushalt dann wieder verschwindet.
00:06:31: Aber vieles sind eben auch Landesstraßen und viele Planungen müssen erst mal durch das Land für Bundesstraßen vorangetrieben werden.
00:06:39: Da ist es ganz wichtig, dass wir eine Landesregierung in den nächsten fünf Jahren haben die noch stärker.
00:06:47: das Thema Infrastruktur adressiert und insgesamt, ich habe eben das Thema Bürokratie angesprochen.
00:06:55: Erwarten wir als Wirtschaft nicht nur das was jetzt an einigen guten Dingen die im Frühjahr von der Landesregierung angekündigt sind beim Bürokrantierbau dass das noch schleunig umgesetzt wird.
00:07:07: da geht man auch weiter als der Bund.
00:07:09: das begrüßen wir.
00:07:10: aber damit ist es noch nicht getan sondern es wird darauf ankommen dass das Mindset in den nächsten fünf Jahren Und da ist eine Kernforderung, dass man insbesondere nicht immer wieder Neues draufpackt.
00:07:23: Wenn jetzt die Wahlprogramme im Herbst kommt, dann wollen wir nicht lesen wo man sich wieder irgendwelche neuen Regelungen ausdenkt, wo man irgendwo eingreifen könnte sondern eigentlich wäre jetzt mal wirklich Zeit für Regulierung stoppt das man den Unternehmen mal Zeit gibt zu atmen und sich an der Stelle frei von neuen Belastungen zu halten.
00:07:43: Und so kann Landespolitik an vielen Stellen Beschleunigungen, Planungs- und Genehmigungsverfahren zur Verfügung.
00:07:50: Stellung auch von großflächigen Industriegebieten.
00:07:54: Auch da spielt das Land über die Raumordnung eine Rolle.
00:07:57: Also das Land kann viel machen und deswegen hat diese Landtagswahl auch eine große Bedeutung und sind wir auch sehr engagiert sowohl jetzt in der Vorbereitung mit den Parteien zu diskutieren über die Wahlprogramme damit schon die richtigen Weichen gestellt werden aber natürlich Wahlkampf nachher dafür zu sorgen, dass eine wirtschaftspolitische Debatte auch wirklich stattfindet.
00:08:18: Weil Wirtschaft muss auf die Eins als Thema.
00:08:21: starke Wirtschaft ist die Basis für alles andere und da werden wir uns als Verbände sehr stark einsetzen gemeinsam.
00:08:28: Kommen wir mal zum Bergischen Land.
00:08:30: Das Bergische Land ist geprägt von vielen mittelständischen und familiengeführten Unternehmen.
00:08:36: Und wo siehst du für das Bergische Land so die größte Herausforderung?
00:08:39: Welche Bedeutung hat das für Nordrhein-Westfalen diese Region, aber welche Chancen hat gerade das Bergischen Land.
00:08:47: Ja Du hast es ja angesprochen Das Bergische land hat sich immer dadurch ausgezeichnet dass wir einen starken industriellen Mittelstand haben der auch eine hohe Innovationskraft in verschiedenen Bereichen immer hatte und der auch im vergleich zur anderen Industrieregion in Europa, würde ich sogar sagen.
00:09:08: Auch in der Region selber im Verbund der Unternehmen immer besonders eng vernetzt war.
00:09:16: Natürlich haben wir ein Automotive-Schwerpunkt im bergischen Land und die Situation der Automobilindustrie ist im Moment besonders schwierig.
00:09:26: Und da wir wirklich bei euch überschnittlichen durchschnittlichen Besatz an dieser Stelle haben sind da natürlich auch die Sorgen strukturell für die ganze Region noch ein ganzes Stück größer als anderswo.
00:09:42: So und dem jetzt zu begegnen, auf der einen Seite zu sehen und politisch zu begleiten dass wir die Strukturkrise und die Wettbewerbskrise der Automobilindustrie Meistern, glaube ich ist eine ganz große Herausforderung.
00:10:00: und darüber hinaus aber habt ihr natürlich auch viele andere tolle Einzelunternehmen die mit ihren Produkten weit über Nordrhein-Westfalen hinaus bekannt sind.
00:10:09: Die Hidden Champions sind das wenn man sich was anschafft dass mit den Unternehmensnamen aus eurer Region verbindet so und auch das zu erhalten das nicht für selbstverständlich zu nehmen und sowohl politisch, aber auch in allen anderen Bereichen um diese Unternehmen weiter zu kümmern.
00:10:32: Dass die auch hier am Standort weiterhin erfolgreich sein können dass sie auch wieder investieren können dafür zu sorgen glaube ich das ist eine besondere Herausforderung.
00:10:42: wenn nicht auf die rankings gucke die wir immer wieder zwischen den Kommunen in NRW machen dann sage ich mal so haben die Kommunen im Bergischen noch Luft nach oben.
00:10:52: Deswegen sage ich auch den Politikern bei euch in der Region Wirtschaft auf die Eins, denn wenn es der Wirtschaft gut geht, geht es auch dem Menschen.
00:11:03: Das
00:11:03: stimme ja vor der Tarifrunde im Jahr zwanzig sechsundzwanzig und du hast beschrieben wie schwierig die Situation ist.
00:11:10: In einer solchen Situation einen Tarifvertrag abzuschließen ist natürlich für beide, für die beiden Sozialpartner eine ganz große Herausforderung und Verantwortung.
00:11:22: Ja, wie ist dein Ausblick?
00:11:27: Wir sind im engen Austausch gerade mit unseren Unternehmen und hören dann natürlich auch ganz tief rein.
00:11:33: Und überall hören wir der Kostendruckes hoch, starken Wettbewerbsdruck – das macht natürlich allen zu schaffen!
00:11:42: Selbst den Unternehmens, wo man von außen stehen würde ... Ach, den geht es doch noch eigentlich ganz gut ….
00:11:48: Auch die stehen vor der Frage Wie lange geht das unter diesen Rahmenbedingungen hier am Standort nicht?
00:11:56: Das hat viele Gründe.
00:11:57: Ich habe Energiepreise genannt, Bürokratiekosten genannt.
00:12:03: Aber natürlich in allen unseren Umfragen.
00:12:06: auch die Arbeitskosten sind ein großes Thema und deswegen ist die Erwartung unserer Unternehmen dass auch die Tarifpartner dieser Situation schweren Strukturkrise Rechnung tragen und natürlich, wir vor der Herausforderung stehen am Ende einen Tarifvertrag zu finden, dem Ernst der Lage gerecht wird.
00:12:38: Der großen Frage der Wettbewerbsfähigkeit gerecht Und der im besten Fall natürlich auch an unsere Unternehmen, an die Beschäftigten und das ganze Land auch ein Signal sendet.
00:12:51: Dass die Tarifpartner in diesem Land handlungsfähig sind und gemeinsam dafür ein Signal setzen zu über einen verantwortungsvollen Tarifabschluss, dass wir die Deindustrialisierung, die wir gerade sehen stoppen und sogar mehr noch die Weichen dafür stellen, dass wir unser Land wieder reindustrialisieren.
00:13:11: Denn eine starke Industrie davon bin ich überzeugt.
00:13:14: Davon profitieren alle, davon profitiert das Handwerk, davon die Dienstleistung, davon der Handel.
00:13:20: Und deswegen haben wir als Tarifparteien hier in der Tat eine große Verantwortung.
00:13:26: aber ich will schon zugeben es ist wirklich eine schwierige Situation.
00:13:31: Das wird für uns alle eine große
00:13:32: Herausforderung.
00:13:34: Es kann sicher sein, die Bergischen Unternehmer stehen da an deiner Seite bei diesen nicht einfachen Verhandlungen.
00:13:40: Kommen wir zum letzten Punkt zu den Rollen der Verbände.
00:13:44: Da ist unser Eindruck das Netzwerk und der persönliche Austausch immer wieder ohne immer mehr an Bedeutung gewinnen.
00:13:50: Wir haben hier als Verband die bergische Unterlehmaloge geschaffen.
00:13:55: Erlebst du das auch?
00:13:56: Und wo zeigt sich das konkret?
00:14:00: Ich bin in der Tat der Überzeugung Vernetzung ist ein Standortvorteil und das erkennen auch die Unternehmen immer mehr.
00:14:11: Sie haben es immer schon erkannt, aber ich glaube gerade in Zeiten wo wir extrem viel über Digitalisierung, Globalisierung, auch künstliche Intelligenz sprechen und da ja auch viele Erfahrungen machen, glaube persönlicher Beziehungen und das Wirtschafts- und wirtschaftliches Zusammenarbeiten, Kunden, Lieferantenverhältnis.
00:14:41: Das sind auch immer Vertrauensfragen.
00:14:44: Da ist Netzwerk, da ist Begegnung wichtig mit Unternehmern zusammenzutreffen, mit denen man bisher geschäftlich gar nicht zu tun hat die vielleicht sogar ganz andere Dinge machen.
00:14:58: Ich merke immer wieder, wenn ich in
00:14:59: solchen Runden bin
00:15:01: wie natürlich die Leute mich über Dinge befragen.
00:15:03: Aber wieder im Laufe des Abends sich dann auch Gespräche entwickeln und die Unternehmerinnen und Unternehmer sich gegenseitig erzählen was sie so machen und dann sagen Mensch das ist aber auch für mich interessant obwohl ich etwas ganz anderes mache und darf ich Sie da mal wieder darauf ansprechen?
00:15:17: Das wäre auch was für uns oder jemand kennt jemanden der eine Dienstleistung oder irgendwas erbringt ein Unternehmer vielleicht sogar aus einer anderen Branche auch braucht, um man sich so gegenseitig hilft und auch wieder neue Dinge erfährt die man bei Chatchi PT nicht gehört hätte.
00:15:38: Ich glaube das ist ein unheimlicher Mehrwert den wir als Verbände bringen können.
00:15:43: und du hast das Beispiel Solingen angesprochen da habt ihr wirklich was ganz Tolles aus Eurer Villa, die ja doch ein bisschen brachlach dargemacht Und diese Orte der Vernetzung des Austauschs, ich glaube die sind wichtig und gerade vor Ort dass wir zeigen auch als Organisationen.
00:16:06: Wir sind nicht weit weg von den Unternehmerinnen und Unternehmer sondern wir sind da wo sie aus sind.
00:16:14: Und deswegen ist das auch nach der Fusion der Verbände in Solingen und Wuppertal, finde ich ein starkes Signal zum Standort in Soling.
00:16:25: Also nochmal herzlichen Glückwunsch!
00:16:26: Hatte ja Glück, dass ich dabei sein durfte bei der Eröffnung.
00:16:30: Das sind ganz tolle Dinge.
00:16:31: Auch wenn ich jetzt euren Bildungskampus, den ihr jetzt eröffnet sehe – das ist ja ein Beispiel dafür, dass wir gemeinsam als Verbändegemeinschaft die Unternehmen, die sich im Verband zusammen finden, Dinge schaffen können, die man als einzelnes Unternehmen so nicht auf die Beine gestellt hätte.
00:16:53: Die Infrastruktur, die wir da schaffen, davon profitieren jedes einzelne Mitgliedsunternehmen, davon profitieren die Menschen, die dort ausgebildet weitergebilded werden und das ist Verbandsarbeit im besten Sinne.
00:17:04: Mehrwerte schaffen und ich glaube davon gibt es ganz viele Beispiele im Land und deswegen bin ich auch zuversichtlich.
00:17:12: verwendet werden gebraucht mehr denn je Und ihr zeichnet da viele gute Beispiele dafür, wo wir mehr Werte bieten.
00:17:21: War eigentlich schon ein tolles Abschlusswort weil ich will.
00:17:24: aber das Ganze also wirklich interessante Gespräche können wir wirklich nur lange fortführen, weil es eine Abschussfrage nochmal zu Nordrhein-Westfalen beenden, wenn du fünf Jahre voraus denkst was muss bis dahin passieren damit Nordrheimistwahlen der Metis auch die Bergischregion in Zukunft ein guter Standort für die Unternehmen bleibt?
00:17:46: Ich glaube, die Grundvoraussetzung ist dass wir uns alle einig sind das wir Industrieland bleiben wollen und müssen.
00:17:55: Und danach müssen wir uns in den verschiedensten Bereichen noch stärker ausrichten.
00:18:02: In der Politik Dass wir da die richtigen Rahmenbedingungen schaffen glaub aber auch gesellschaftspolitisch Müssen Wir uns alle klarmachen stärker auch dafür werben, auch in allen gesellschaftlichen Gruppen.
00:18:19: Und das versuchen wir als Verbände täglich wirklich für die Bedeutung der Industrie an dieser Stelle zu werben.
00:18:28: und dann die Punkte, die ich eben schon mal angesprochen habe Bildung Ausbildung Weiterbildung Die Hochschullandschaft.
00:18:37: haben wir noch nicht drüber gesprochen mit der Bergischen Universität aber auch darüber hinaus rund um das Bergische herum, was wir dafür eine Forschung und Hochschullandschaft haben.
00:18:47: Von der auch eure Region ja massiv schon heute profitiert und was wir noch stärker nutzen können so dass wir diese ganzen PS die wir da eigentlich haben, dass wir die noch besser auf die Straße bringen.
00:18:58: Das wünsche ich mir und dafür brauchen wir natürlich hier politische Verhältnisse in Nordrhein-Westfalen im Land und natürlich vor Ort wo wirklich Politik verlässlich mit einem wirtschaftsfreundlichen Kompass, die Dinge angeht.
00:19:15: Damit wir dann sagen können in fünf Jahren ... Ja vor fünf Jahren im Jahr zwanzig sechsundzwanzig das war eine schlimme Krise aber wir haben alle die Ärmel hochgekrempelt.
00:19:25: Wir haben nicht den Kopf in Sand gesteckt sondern sind die Dinge mit Hartkraft und Zuversicht angegangen Haben auch an der einen oder anderen Stelle sind wir auch unbequeme Wege gegangen und haben Widerstände überwunden, aber wir haben am Ende alle mitgenommen.
00:19:42: Und sind heute wieder erfolgreich und davon profitieren alle, davon profitiert die Kommunen durch dann wieder bessere Steuereinnahmen, diese wieder in Schule, in Kultur, in Infrastruktur, Sport – all diese Dinge stecken können Kindergärten.
00:20:01: Das ist mein Bild!
00:20:03: eine positive Zukunft-Story.
00:20:06: Eine positive Zukunft entwickelt sich nicht von allein, dafür muss man was tun.
00:20:11: aber wir haben in der Geschichte unseres Landes schon häufig genug bewiesen dass wir aus Krisen stärker als vorher wieder rauskommen könnten und diesen Glauben brauchen auch jetzt und dafür sollten wir gemeinsam alles tun.
00:20:22: Lieber Johannes vielen Dank für das Gespräch und die spannenden Einblicke!
00:20:27: Vielen Dank fürs Gespräch Michael.
00:20:29: Sie sind neugierig geworden und möchten mehr über die Leistungen der VBU erfahren?
00:20:33: Dann besuchen Sie uns
00:20:34: einfach
00:20:35: auf www.vbu-net.de.
00:20:39: Hier finden sie alle Informationen zu unseren umfangreichen Angeboten und die richtigen
00:20:44: Ansprechpartner für Sie.
00:20:46: Vielen Dank
00:20:46: fürs Zuhören, bis zur nächsten Folge!